Jemenchamäleon

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Krankheiten

Hinweis: Diese Seite ersetzt keinen Tierarztbesuch, deswegen werden wir auf Anfragen "Was hat mein Chamäleon?" nicht beantworten - ein Tierarzt gibt auch keine E-Mail Diagnose ab.

Bei guter Pflege werden Jemenchamäleons nur selten krank. Meistens sind Wildfänge von Krankheiten betroffen. Wir werden hier nur die häufigsten Krankheiten aufführen. Die Behandlung gehört in die Hände eines auf reptilienspezialisierten Tierarztes.

Neu erworbene Chamäleons müssen zunächst in Quarantäne gesetzt werden. Die Dauer sollte mindestens drei bis vier Wochen betragen. Wenn ein Tier ständig Durchfall hat, liegt eine Krankheit vor. In dem Fall sollte eine Kotprobe zu einem Untersuchungslabor (siehe http://www.agark.de/mitgliederverzeichnis/mitgliederverzeichnis.html ) eingeschickt werden. Nach der Diagnose wird das Labor Therapievorschläge unterbreiten.

Bei Häutungsschwierigkeiten ist in der Regel die Luftfeuchtigkeit zu gering, deshalb muss als Sofortmaßnahme mehr gesprüht werden. Wenn diese Maßnahme nicht wirkungsvoll ist, müssen die Häutungsreste mit einem feuchtem Tuch vorsichtig runter gerieben werden. Ansonsten können diese Körperbereiche absterben und für das Jemenchamäleon den Tod bringen. Es ist aber auch möglich, dass ein während der Aufzucht entstandener Vitamin A und B-Komplex- Mangel  vorliegt.

Organverfettung ist das Resultat einer zu häufigen Fütterung. Damit das Tier nicht stirbt, muss eine sofortige Diät durchgeführt werden - Fastentage und fettarme Futtertiere!

Die Rachitis (Knochenerweichung) entsteht durch Calcium- und Vitamin D3 Mangel. Mit Hilfe von UV-Licht wird im Körper das Vitamin D3 produziert.  Es kann aber auch im Form von Vitaminpulver zugeführt werden. Dieses Vitamin bewirkt, dass das Calcium von den Knochen aufgenommen wird. Die Erkrankung ist vermeidbar, wenn bei jeder Fütterung, die Futtertiere mit einem Vitamin-Mineralstoffgemisch (z.B. Korvimin) bestäubt werden. Zusätzlich kann Calcium im Form von fein geriebener Sepiaschale angeboten werden oder durch auflösen in Trinkwasser, dass mit einer Pipette verabreicht wird.

Eine Gichterkrankung äußert sich durch geschwollene Gelenke. Sie entsteht durch eine zu häufige und fettreiche Fütterung sowie Flüssigkeitsmangel.

Parasiten (Milben, Zwecken, Bandwürmer etc.) haben meistens nur Wildfänge. Manchmal werden sie auch durch Futtertiere eingeschleppt. Der Tierarzt hat für viele parasitäre Erkrankungen geeignete Medikamente.

Bei der Legenot kann das Weibchen, die Eier nicht ablegen. Wenn die Eier im Körper bleiben, stirbt das Chamäleon daran. Hierfür wird vom Tierarzt ein Wehen auslösendes Medikament verabreicht. Legenot wird hervorgerufen durch: Stress, wenn es keinen Eiablageplatz findet oder einer Vitamin- und Mineralstoffmangelerscheinung.

In manchen Fällen kommt es vor, dass die Zunge nicht mehr richtig ausgerollt werden kann. Entweder ist die Ursache ein Flüssigkeitsmangel oder es handelt sich um einen genetischen Defekt.

Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn uns Tiermediziner weitere Krankheitsbeschreibungen zusenden, damit wir diese Seite ständig erweitern können. Danke im voraus!

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